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Community Building bzw Gemeinschaftsbildung als Gruppenprozess ermöglicht in emanzipatorischer Weise mit der Haltung des ‚Leerens‘ (Loslassens) aus dem Chaos in vertiefte echte Gemeinschaft zu gelangen.

Durch auftauchende Unterschiede jeder Art - Meinungen, Modelle, ‚Theorien über .. dies und das‘, auch diverse spirituelle oder heilende Praxen - geht es darum, die ganz basale menschliche Begegnung zu pflegen und so im Gruppenprozess in tiefe Verbundenheit, Scott Peck spricht von echter Gemeinschaft, zu kommen. Wenn es einer Gruppe gelingt in diese Phase zu gelangen, zeichnet sich dies durch ungewöhnliche Sicherheit aus sowie durch ausserordentlichen Respekt füreinander.

Je erfahrener eine Gruppe darin wird, ihre Unterschiede ‚immer wieder‘ zuzulassen und anzunehmen, um so leichter stellt sich die vertiefte Gemeinschaftserfahrung ein.

Für mich ist das Friedensarbeit unter uns als Menschen und ein weg von ‚die/den AndereN mag ich nicht‘ (oä). Und dies bedeutet, in mir genau diese Regung auch wahrzunehmen, sie im Gruppenprozess selbstständig in mir zu erforschen, sie gar auszudrücken und doch nicht ‚auszuagieren‘ indem ich weggehe oder zusammen mit Andere/n ausschliessend spreche oder gar handle.

Kurz: Es ist ein wunderbarer Weg, wie Scott Pecks Buch auf deutsch auch ähnlich heisst (engl.: ‚The road less travelled‘ 1978).

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